Welche Entscheidung ist richtig? Dr. Mechthild Herberhold bietet Unterstützung in ethisch herausfordernden Situationen im Gesundheitswesen

Soll die demente Patientin M. eine PEGSonde bekommen? Was tun, wenn die Patientenverfügung von Herrn K. schon drei Jahre alt ist? Die Frage nach dem bestmöglichen Handeln stellt sich für Ärzte und Pflegende tagtäglich auf verschiedenen Ebenen. Aber auch Führungskräfte im Gesundheitswesen stehen häufig vor komplexen Entscheidungen für ein werteorientiertes Management.

Dr. Mechthild Herberhold leistet in diesen Bereichen praxisbezogene Unterstützung. Bei ihrer Beratung zu ethischen Fragen behält sie ökonomische Aufgabenstellungen im Blick – eine Verbindung, die nicht nur im Gesundheitswesen wichtig ist. Für ihr Unternehmenskonzept „Ethik konkret“ ist Dr. Herberhold bereits mehrfach ausgezeichnet worden.

Der Unternehmensname ist Programm: Mit dem Blick auf das Gesamte geht es der Ethikberaterin aus Altena um das Erarbeiten ganz konkreter Handlungsstrategien. Von der Leitbildentwicklung über Burn-Out-Prophylaxe und Reflexionsworkshops bis zur Schulung von Ethikberatern vor Ort reicht das Angebot. „Die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen ermöglicht professionelles Handeln“, weiß Mechthild Herberhold und nennt zwei Beispiele, in denen es kritisch werden kann: Soll die Geschäftsführung die Beschäftigten in die Umstrukturierung des Betriebes mit einbeziehen oder ihnen besser erst ein durchdachtes Konzept präsentieren? Wie reagiert ein Vorgesetzter, wenn ein Mitarbeiter in einer Krise ist, zum Beispiel bei einem Todesfall? Beide Fragen erfordern Reflexion und eine Entscheidung, die menschlich verantwortungsbewusst ist – aber auch ökonomisch sinnvoll und nachhaltig. Dr. Herberhold, die auch Mitglied der Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen ist, weiß aus Erfahrung: „Schlüsselkompetenzen im Bereich Ethik sensibilisieren die Beschäftigten im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen für herausfordernde Situationen.“ Nicht nur der Umgang miteinander wird dadurch verantwortlicher, sondern auch mit Patienten, Bewohnern und Angehörigen.