Die Heinz Meise GmbH präsentiert den weltgrößten Gas-Plasma-Sterilisator – das Mitgliedsunternehmen der Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft gehört zu den Spezialisten für diese Sterilisationsart in Europa.

Mit einer großen Investition trotzte die Heinz Meise GmbH im Jahr 2009 der Krise: der weltgrößte Gas-Plasma-Sterilisator wurde in Rekordzeit fertiggestellt und setzt jetzt neue Maßstäbe im Bereich der Sterilisation thermolabiler Produkte. Erstmals steht eine Sterilisationskapazität von zwei Kubikmetern zur Verfügung. Der Steriplas2000 beweist seine Klasse besonders bei empfindlichen Produkten, die aus unterschiedlichen Materialien bestehen, beispielsweise Batterien in Verbindung mit temperaturempfindlichen Kunststoffen. Immer wieder stellt sich bei diesen Komponenten die Frage nach einem materialschonenden Sterilisationsverfahren.

„Für viele Produkte der Medizintechnik bietet der Steriplas 2000 jetzt endlich die passende Dimension“, sagt Projekt-Ingenieurin Nicole Kinze. „Für die Biotechnologie ist außerdem ein ‚Nebeneffekt’ der Gas-Plasma-Sterilisation von großer Bedeutung: Sie reduziert die auf fast jedem Produkt vorhandenen DNA-Reste, die empfindliche Mess-Systeme stören können.“ Ein weiterer Vorteil: Die Gas-Plasma-Sterilisation verändert nicht die Eigenschaften eines Produktes. Es gibt keinerlei Versprödungen oder Verfärbungen wie bei den Verfahren, die mit einer Erhitzung der Produkte einhergehen. „Voraussichtlich wird die Anlage noch in diesem Jahr für die Lohnsterilisation freigegeben“, kündigt Nicole Kinze an. „Dann können wir der wachsenden Nachfrage nach der Sterilisation als Dienstleistung für Medizintechnik und Biotechnologie schneller gerecht werden.“ Für den Bau des Steriplas2000 nutzte die Heinz Meise GmbH zehn Jahre Erfahrung mit dem Vorgängermodell Steriplas1000. Das Schalksmühler Unternehmen bietet die Gas-Plasma-Sterilisation als Dienstleistung und als Anlagenbau an.

Mehr Information unter kinze@meise.com oder direkt unter 0 23 55 - 90 95 53.