Wilddesign entwirft Kommissionierautomaten für Apotheken und erhält dafür den IF Award 2011

Was hat ein Apotheken-Vorratsschrank mit Design zu tun? Im Fall des Kommissionierautomaten Apostore 3000 sogar ziemlich viel. Denn die Gestaltung und Entwicklung setzte das Unternehmen Apostore gemeinsam mit dem Designbüro Wilddesign um. Das Ergebnis: klare Formen, hochwertige Oberflächen und ein modernes User-Interface. Für diese Leistung wurde der Gestaltungsspezialist mit dem begehrten Preis „IF Award 2011“ für Produktdesign ausgezeichnet.

Wie ein solch komplexes Entwicklungsprojekt abläuft, erklärt Markus Wild, Kopf von Wilddesign und engagiertes Mitglied der Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen: „Nach intensivem Austausch mit dem Kunden beginnen wir mit der Konzeption. Wir beziehen dabei möglichst die späteren Anwender mit ein, denn eine intuitive Bedienung ist eine wichtige Produktanforderung.“ Im Fall von Apostore waren außerdem ergonomische Eigenschaften gefragt und natürlich ein elegantes Design, das sich dem Interieur verschiedener Apotheken anpasst. Auf Basis der gesammelten Daten entwarf Projektleiter Oliver Koszel drei Modelle mit unterschiedlichen Designvarianten und verschiedenen technischen Aufbauprinzipien. Das gemeinsam mit Apostore ausgewählte Modell wurde dann im 3D-CAD konstruiert und zu einem Prototypen des Apostore 3000 umgesetzt.

Dank der modularen Bauweise des eleganten Schrankes lassen sich Größe und Oberflächen an das Interior Design anpassen. Bedient wird der Apostore 3000 über ein User-Interface. Im Inneren fahren zwei Greifarme auf und ab und liefern die angeforderten Medikamente.

„Der Apostore 3000 ist der schnellste Kommissionierroboter auf dem Markt. Jetzt sieht man ihm diese Überlegenheit auch an“, zeigt sich  Apostore Geschäftsführer Jürgen Geßner zufrieden. Auch mit der Gestaltung weiterer medizinischer Produkte hat sich Wilddesign einen Namen gemacht. Neben hoher Funktionalität und ansprechendem Design berücksichtigt das Team um Markus Wild bei der Entwicklung weitere Faktoren: „In sterilen Bereichen kommt es auf leicht zu reinigende Oberflächen an. Außerdem achten wir auf eine intuitive Bedienbarkeit, um die Sicherheitsrisiken in sensiblen medizinischen Bereichen gering zu halten.“ Mit diesem Konzept hat der Gelsenkirchener Spezialist für Medical Design schon viele Kunden und Anwender überzeugt.