Wilhelm Schröder GmbH

Durch Vernetzung neue Märkte erschließen: Die Wilhelm Schröder GmbH entwickelt ein Notfallset für Freizeit und Sport – und nutzt dabei die Kompetenzen der Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen.

(OR) – Sport ist gesund, aber nicht ganz risiko arm. Egal ob Skaten, Biken oder Wandern: Auch bei guter Vorbereitung trägt jeder Sportler ein gewisses Risiko, dass er sich verletzt. Umso wichtiger ist es dann, nicht nur fit in Erster Hilfe zu sein, sondern auch das richtige Material dabei zu haben. Hier füllt eine Neuentwicklung der Wilhelm Schröder GmbH eine Lücke. Das Herscheider Unternehmen arbeitet an der Herstellung eines handlichen Notfallsets für den Sport- und Freizeitbereich. Für Ende des Jahres ist die Markteinführung geplant.

Als Mitglied der Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen baut Schröder bei der Projektentwicklung auf Kompetenzen des Netzwerkes. So ist das Design des Notfallsets in Zusammenarbeit mit Wilddesign medical entstanden, ebenfalls ein Mitglied der Initiative. „Vorgabe war es, das Set so einfach zu gestalten, dass es auch Kinder benutzen können“, erläutert Kai Okulla, Geschäftsführender Gesellschafter von Schröder. Die Produktgestalter von Wilddesign konzipierten eine kompakte Zylinderform für das Kombiprodukt aus Desinfektionsmittel und Sprühpflaster. „Das Set ist leicht, es ermöglicht ein einfaches Handling und kann bei jeder Sportart mitgeführt werden“, so Kai Okulla, der bereits an eine ganze Produktfamilie für weitere Erste-Hilfe-Anwendungen denkt. Für den Aufbau des Vertriebsnetzes sucht das Unternehmen jetzt noch Partner.

Die Wilhelm Schröder GmbH fertigt hochwertige Einzelteile und Baugruppen aus Metall und Kunststoff. Als kreativer Entwickler hat sich das Unternehmen schon lange einen Namen gemacht. Eine Spezialität ist die Kombination von Kunststoff und Metall. Dadurch werden beträchtliche Mengen an Material eingespart. „Schon bei der Entwicklung achten wir streng auf den Nutzen, aber auch auf Wirtschaftlichkeit. Denn wir möchten, dass neben der Qualität auch der Produktpreis stimmt“, so Okulla. „Beweglichkeit und Innovation“ nennt der Geschäftsführer die Voraussetzungen für das Bestehen am Markt. Regelmäßig entstehen dabei Konzepte, Prototypen und Produkte in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Brancheninitiative. Wissen mit anderen Wirtschaftspartnern austauschen und für interessante Neuheiten nutzen: das ist netzwerken, wie es sein soll.