Presse-Detail

10-05-10

Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt: Vortragsveranstaltung zum Thema "Darmkrebs – was nun?“

Am Dienstagden 18. Mai 2010 rückt das Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt das Thema Darmkrebs in den Vordergrund und lädt die interessierte Bevölkerung zu einem Informationsabend ein. Die Vorträge geben einen Überblick über den aktuellen medizinischen Fortschritt: Über Ursachen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten. Hierzu werden Prof. Dr. Helmut Kogel, Chefarzt der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, sowie Dr. Joachim Zeidler, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin II (Gastroenterologie, Hämatologie/Onkologie) referieren.

Im Anschluss stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Vortragsraum des Dreifaltigkeits-Hospitals in Lippstadt statt.

In den Industrieländern wie die USA und Deutschland stellt Darmkrebs mittlerweile die zweithäufigste Krebserkrankung nach Brustkrebs und Prostatakrebs dar. Auch ist es die zweithäufigste Krebstodesursache nach Lungenkrebs. Weltweit wird geschätzt, dass circa 1 Millionen Menschen pro Jahr an Darmkrebs erkranken. In Deutschland liegt die Häufigkeit bei 81 pro 100.000 Einwohner – das entspricht etwa 76.000 neuen Erkrankungen pro Jahr in Deutschland.

Das Risiko, an Darmkrebs zu versterben, liegt in Deutschland bei 2,5 bis 3 Prozent. Entscheidend für die Prognose ist die Frühdiagnose, die durch Vorsorgeuntersuchungen (in erster Linie Spiegelung des Dickdarms) im Risikoalter ab 50 Jahre gesichert werden kann. Durch diese frühzeitigen Untersuchungen und durch verbesserte Behandlungsstrategien konnte die Sterblichkeitsrate in Deutschland deutlich reduziert werden. In diesem Zusammenhang wurde 2008 auch das Kooperative Darmzentrum Hellweg, bestehend aus unterschiedlichen Abteilungen des Dreifaltigkeits-Hospitals Lippstadt und dem Hospital zum Hl. Geist Geseke, gegründet. 


Dies ist eine Pressemeldung des Dreifaltigkeitshospital Lippstadt:

Das Dreifaltigkeits-Hospital ist ein modernes Akutkrankenhaus der gehobenen Grund- und Regelversorgung – gelegen in Lippstadt, im Herzen Westfalens.

Das Krankenhaus ist ein Unternehmen der Katholischen Hospitalvereinigung St. Nikolaus Lippstadt, der gleichzeitig das Marien-Hospital Erwitte und das Hospital zum Heiligen Geist Geseke angeschlossen sind. Die Hospitalvereinigung versorgt mit insgesamt 430 stationären Betten und über 900 Mitarbeiter/innen jährlich rund 17.000 Patienten/innen stationär und unterhält folgende Fachabteilungen: Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Augenheilkunde, Diagnostische Radiologie, Geriatrie mit Tagesklinik, HNO-Heilkunde, Innere Medizin/Kardiologie, Pneumologie und Angiologie, Innere Medizin/Gastroenterologie und Hämatologie/Onkologie, Nephrologie und Dialyse, Nuklearmedizin, Orthopädie, Strahlentherapie, Unfallchirurgie und Urologie. Zusätzlich bildet sie die Basis für unsere Versorgungszentren wie zum Beispiel das zertifizierte Gefäßzentrum und die anerkannte Behandlungseinrichtung für Diabetes Typ II. Die Hospitalvereinigung arbeitet in enger Kooperation und im interdisziplinären Austausch mit den einzelnen Fachabteilungen.

Darüber hinaus ist die Katholische Hospitalvereinigung St. Nikolaus Lippstadt eine qualifizierte Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätte für die ärztlichen und pflegerischen Berufe.

Für nähere Informationen:
Katholische Hospitalvereinigung St. Nikolaus Lippstadt
Klosterstraße 31
59555 Lippstadt
Tel.: (02941) 758-0
Fax: (02941) 758-384