Kreisverwaltung geht als Vorreiter innovative Wege in der Beratung  von pflegenden Angehörigen.

Mitte September lag der langersehnte Förderbescheid in der Post. In den vergangenen knapp 12 Wochen ist im Projekt „Digitale Pflegeberatung“ bereits viel passiert. So kann Landrat Marco Voge beispielsweise Kreisverwaltungsmitarbeiterin Nicole Gadomski als erste sogenannte Digital Beauftragte im Team der Pflegeberatung des Kreises willkommen heißen. Denn Ziel des Förderprojekts ist es, u.a. die klassischen und erfolgreich etablierten Services und Angebote der Pflegeberatungsstellen durch digitale Kommunikationstools sinnvoll zu ergänzen.

„Darüber hinaus, betont Landrat Voge, ist ein wesentlicher Baustein des Projekts die Entwicklung, Erprobung und Integration neuer digitaler, fachbereichsübergreifender Verwaltungsprozesse. Für mich ein weiteres Puzzleteil im Zuge der Digitalisierung unserer Kreisverwaltung. Mir ist es aber auch wichtig an dieser Stelle hervorzuheben, dass insbesondere in der Beratung und Information zu einem so persönlichen und sensiblen Thema, wie der Pflege eines Angehörigen, persönliche Gespräche und telefonische Kontakte weiterhin an erster Stelle stehen werden.“

In den letzten Wochen wurden in enger Abstimmung mit den Kollegen der Pflegeberatung sowie der IT im Kreis Soest sowohl die technische Basis als auch erste konkrete inhaltliche Schwerpunkte festgelegt. Zu Beginn des neuen Jahres sollen so bereits erste digitale Kommunikationstools in der Beratung von Bürgerinnen und Bürgern im Märkischen Kreis rund um das Thema Pflege in der Praxis getestet werden. MK-Projektleiter Torsten Sauer ergänzt dazu: „Im Verlauf des kommenden Jahres werden wir zudem verstärkt an der gemeinsamen Einbindung von Krankenhäusern und Pflegedienstleistern im Kreisgebiet im Sinne einer sektorenübergreifenden digitalen Kommunikation arbeiten.“

Foto v.l.n.r.: Landrat Marco Voge, Nicole Gadomski, Nadine Paschmann, David Bohlen, Torsten Sauer, Volker Schmidt, Andreas Lüsebrink, Simone Kuhl