1. Februar 2022
Teilnehmerrekord: Westdeutscher Teleradiologieverbund knackt die 600

erfolgreiche Nachrichten aus dem Mitgliederportfolio

Zwei Radiologische Praxisverbünde stärken den Verbund In 2021 rund 400 Millionen Mail-Nachrichten / 180 TB verarbeitet
Große Nachfrage für das „Upload-Portal“– KI-Marktplatz entwickelt sich weiter

Der Westdeutsche Teleradiologieverbund konnte auch sein zehntes Jahr mit einer Steigerung der Teilnehmer- und Übertragungszahlen abschließen. Im Jahr 2021 sind, trotz Konsolidierung, netto rund 50 neue Teilnehmer hinzugekommen. Und auch das Jahr 2022 startet verheißungsvoll. Mit zwei großen Praxisverbünden, die besonders in Süd-, Mittel- und Ostdeutschland verortet sind, soll die bundesweite Vernetzung weiter voran getrieben werden. Damit hat der Westdeutsche Teleradiologieverbund die Zahl von 600 angeschlossenen Einrichtungen erreicht.
Bemerkenswert sind die Übertragungsaktivitäten des DICOM-Mail-Netzwerkes. Im vergangenen Jahr wurden rund 400 Millionen Nachrichten im Netzwerk übertragen, die sich auf rund 700.000 Untersuchungen in einer Gesamtgröße von 180 TB verteilen.
Rund 60.000 Untersuchungen wurden an die vier Start-Kliniken des Virtuellen Krankenhauses NRW (UK Essen, UK Münster, UK Aachen, HDZ Bad Oeynhausen) gesendet. Allein die beiden Universitätskliniken in Münster und Essen arbeiten jeweils mit über 200 verschiedenen Einrichtungen über den Westdeutschen Teleradiologieverbund zusammen.
In fünf Universitäts- sowie mehreren weiteren Kliniken hat sich mittlerweile auch das Upload-Portal des Westdeutschen Teleradiologieverbundes etabliert. Hierdurch können Patienten oder niedergelassene Ärzte radiologische Bilddaten, Dokumente und zusätzliche Informationen in die entsprechende Klinik senden. Das unterbindet den fehleranfälligen und zeitaufwändigen Weg des postalischen Versandes von CDs/DVDs.
Die Möglichkeit, über die etablierte Plattform KI-Anwendungen zu nutzen, rundet das Portfolio im Westdeutschen Teleradiologieverbund derzeit ab. In diesem Jahr soll eine Konsilplattform hinzukommen, die eine komfortable standardisierte Übertragung von Konsil- oder Verlegungsinformationen zusammen mit den DICOM-Bilddaten ermöglicht. Auch hier wird auf die bewährte Zusammenarbeit mit der Bochumer VISUS Health IT gesetzt, welche die technischen Komponenten für den Westdeutschen Teleradiologieverbund liefert und betreut.
Auch in diesem Jahr ist die MedEcon Telemedizin wieder auf verschiedenen Veranstaltungen und Kongressen vertreten, um mit Kunden und Interessenten ins Gespräch zu kommen. So u.a. auf dem Radiologiekongress Nord in Februar in Hamburg, der DMEA, sowie dem Deutschen und Europäischen Röntgenkongress.
Ansprechpartner: Marcus Kremers, MedEcon Telemedizin GmbH, Gesundheitscampus-Süd 29, 44801 Bochum, Tel.: 0234 97836-36, E-Mail: m.kremers@medecon-telemedizin.de Weitere Infos: http://www.medecon-telemedizin.de

Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft

Projekte, Initiativen & Co.

Expertendialog
Im gegenseitigen Erfahrungsaustausch von bewährten Lösungsstrategien aus der Praxis profitieren
Kreisübergreifend, digital, vernetzt
Entwicklung einer kreisübergreifenden, digital unterstützten und vernetzten Pflegeberatung
Kompetenzen stärken - Wissen vernetzen
Informationsplattform und Digitaler Kompass für Medizintechnik-Branche
Kreative Lösungen für die Gesundheitswirtschaft
Beim Sustainathon suchen wir Lösungen für Herausforderungen aus dem Bereich: „Nachhaltigkeit in der Gesundheitswirtschaft“.
Gemeinsam | Langfristig | Helfen
Als regionaler Ansprechpartner für fachliche Angebote und Hilfeleistungen aus der Gesundheitswirtschaft heraus fungieren

Weiterführendes

INFORMATIONEN

Strategien, Projekte, Akteure

Lösungspartner und Innovatoren

Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft

SCHWERPUNKTE

Wachstum für eine starke Gesundheitsregion

Sektoren des heutigen und auch künftigen Gesundheitssystems

In der Gesundheitsregion Südwestfalen werden alle Sektoren des heutigen und auch künftigen Gesundheitssystems bedient. Dies belegt u.a. die ausgeprägte Angebotsstruktur mit rund 60 Fachkliniken und Allgemeinkrankenhäusern in öffentlicher und privater Trägerschaft. Prägend für die Region Südwestfalen sind außerdem die Gesundheitsdienstleistungen in der Rehabilitation mit Bädern und Kurorten in den Kreisen Soest, Siegen-Wittgenstein und im Hochsauerlandkreis. Aber nicht nur die Bereiche der Grund- und Regelversorgung sowie der Rehabilitation besitzen eine hohe regionalwirtschaftliche Bedeutung für Südwestfalen. Auch die niedergelassenen Ärzte spielen hier eine wichtige Rolle. 

Für die Gesundheitsregion Südwestfalen bedeutet dies, alle Akteure der Medizinischen Versorgung (noch) stärker zu bündeln und die Transparenz untereinander weiter zu erhöhen. Weitere Ziele sind hier, Südwestfalen als Arbeits- und Wohnstandort für medizinische Fachkräfte attraktiv(er) zu machen sowie (mögliche) Versorgungslücken durch „Spezialitätenbildung“ zu schließen.

Medizintechnische (Zulieferer-)Industrie

Zulieferung und Entwicklungsdienstleistung von medizinischen Produkten

Die Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen stellt sich mit ihren Mitgliedern u.a. stark im Bereich der Zulieferung und Entwicklungsdienstleistung von medizinischen Produkten auf. Die Kompetenzen in den Bereichen Metall- und Kunststoffverarbeitung, Werkzeugbau, Stanzen, Biegen, Fräsen und Oberflächenbehandlung befähigen die südwestfälischen Unternehmen als Vor- und Zulieferer für nahezu alle Anwendungen für die technologische Gesundheitswirtschaft aufzutreten. Naheliegend war daher auch die Entscheidung der Gesundheitsregion Südwestfalen, die Themenpatenschaft „Werkstoffe und Techniken für die Gesundheitswirtschaft“ zu übernehmen, um sich aktiv an der Profilierung des Landes NRW zu beteiligen und den interregionalen Austausch zu befördern.

Aus- und Weiterbildung

Stark ausgeprägte Weiterbildungslandschaft

Die Weiterbildungslandschaft im gesamten Bereich der Gesundheitswirtschaft ist in Südwestfalen stark ausgeprägt und umfangreich. Neben den klassischen Angeboten im Pflege- und Therapiebereich existiert eine Vielzahl spezieller Fort- und Weiterbildungsangebote.

Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist die Entwicklung von Maßnahmen und Projekten, um kontinuierlich bedarfsorientiert entsprechende Bildungsangebote anbieten zu können. Nicht zuletzt um eine flächendeckende ortsnahe medizinische Versorgung in Südwestfalen zu erhalten. Neu in diesem Kontext ist eine Verbundweiterbildung, die reibungslose Übergänge von einzelnen Weiterbildungsabschnitten innerhalb der klinischen und ambulanten Ausbildungszeiten auf engem Raum anbietet.

Aber auch die Angebote der in Südwestfalen ansässigen Hochschulen spielen eine wichtige Rolle im Netzwerkgefüge der Brancheninitiative. Gemeinsam mit den heimischen Unternehmen können diese z.B. im Bereich der Medizintechnik und Biotechnologie eine praxisnahe Ausbildung und eine anwendungsorientierte Forschung gewährleisten.

Hohe Lebensqualität für Südwestfalen

Konzepte, Produkte und Dienstleistungen

Demographische und soziostrukturelle Veränderungen werden zukünftig ein noch stärkeres Engagement in den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung und Erhaltung der Lebensqualität erfordern. Südwestfalen besitzt bereits jetzt eine ausgewiesene Kompetenz in diesem Feld. Hier entstehen Konzepte, Produkte und Dienstleistungen, die neue Technologien und soziales Umfeld so miteinander verbinden und verbessern, um die Lebensqualität für Menschen in allen Lebensabschnitten zu erhöhen. Von diesem Kompetenzvorsprung werden die südwestfälischen Unternehmen und Institutionen kurz- bis mittelfristig profitieren.

Rehabilitation und Therapie

Beliebtes Reiseziel für Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen

Der Gesundheitstourismus ist nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in Südwestfalen bereits jetzt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Auch der Masterplan Tourismus NRW konstatiert, dass sich die Region als beliebtes Reiseziel bei Kurgästen und Teilnehmern an Rehabilitationsmaßnahmen ausgezeichnet hat. Jetzt gilt es, das vorhandene Potenzial für verschiedene Zielgruppen frei zu legen und Südwestfalen als therapeutisch, medizinisch und landschaftlich bestens aufgestellte – kerngesunde – Region zu profilieren.