Laborgespräch „Biomedizinische Technologien“

Medizintechnik erleben, Forschung kennenlernen und neue Kontakte knüpfen: Am 1. Dezember 2026 laden die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL), Transferverbund Südwestfalen und die Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen Medizintechnik-Hersteller und -Zulieferer zu einem gemeinsamen Laborgespräch am Campus Hamm ein.

Die Veranstaltung bietet Unternehmen die Möglichkeit, die Forschungs- und Laboreinfrastruktur der HSHL kennenzulernen und sich mit Expertinnen und Experten aus Hochschule und Wirtschaft auszutauschen. Im Mittelpunkt steht dabei der praktische Einblick in die Möglichkeiten, die sich für Unternehmen aus der Zusammenarbeit mit der Hochschule ergeben.

Im Rahmen eines geführten Rundgangs besuchen wir unter anderem das MAVEL, das Prototyping Lab und das Technikum. Je nach Interessen der teilnehmenden Unternehmen können darüber hinaus die Analytik-Labore sowie weitere Bereiche der Medizintechnik vorgestellt werden.

Neben den Einblicken in die Labore bietet das Laborgespräch Raum für persönlichen Austausch, Vernetzung und die Diskussion konkreter Fragestellungen aus der industriellen Praxis. So können mögliche Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten oder weitere Formen der Zusammenarbeit entstehen.

Zielgruppe:
Medizintechnik-Hersteller und -Zulieferer aus Südwestfalen sowie Unternehmen mit Interesse an innovativen Technologien und Kooperationen mit der Hochschule.

Termin: 1. Dezember 2026

Ort: Hochschule Hamm-Lippstadt, Campus Hamm

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Laborgespräch
kostenfrei
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Available Plätze: 30

Teilnahme am Laborgespräch "Biomedizinische Technologien"

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Datum
01. Dezember 2026
Uhrzeit
14:00 - 17:00
Ort
Campus Hamm
Marker Allee 76-78, 59063 Hamm
Veranstalter
Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft SWF e.V. c/o GWS im Märkischen Kreis mbH
Telefon: 02352 - 92720
Email: info@gesundheitswirtschaft.net
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SCHWERPUNKTE

Wachstum für eine starke Gesundheitsregion

Sektoren des heutigen und auch künftigen Gesundheitssystems

In der Gesundheitsregion Südwestfalen werden alle Sektoren des heutigen und auch künftigen Gesundheitssystems bedient. Dies belegt u.a. die ausgeprägte Angebotsstruktur mit rund 60 Fachkliniken und Allgemeinkrankenhäusern in öffentlicher und privater Trägerschaft. Prägend für die Region Südwestfalen sind außerdem die Gesundheitsdienstleistungen in der Rehabilitation mit Bädern und Kurorten in den Kreisen Soest, Siegen-Wittgenstein und im Hochsauerlandkreis. Aber nicht nur die Bereiche der Grund- und Regelversorgung sowie der Rehabilitation besitzen eine hohe regionalwirtschaftliche Bedeutung für Südwestfalen. Auch die niedergelassenen Ärzte spielen hier eine wichtige Rolle. 

Für die Gesundheitsregion Südwestfalen bedeutet dies, alle Akteure der Medizinischen Versorgung (noch) stärker zu bündeln und die Transparenz untereinander weiter zu erhöhen. Weitere Ziele sind hier, Südwestfalen als Arbeits- und Wohnstandort für medizinische Fachkräfte attraktiv(er) zu machen sowie (mögliche) Versorgungslücken durch „Spezialitätenbildung“ zu schließen.

Medizintechnische (Zulieferer-)Industrie

Zulieferung und Entwicklungsdienstleistung von medizinischen Produkten

Die Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen stellt sich mit ihren Mitgliedern u.a. stark im Bereich der Zulieferung und Entwicklungsdienstleistung von medizinischen Produkten auf. Die Kompetenzen in den Bereichen Metall- und Kunststoffverarbeitung, Werkzeugbau, Stanzen, Biegen, Fräsen und Oberflächenbehandlung befähigen die südwestfälischen Unternehmen als Vor- und Zulieferer für nahezu alle Anwendungen für die technologische Gesundheitswirtschaft aufzutreten. Naheliegend war daher auch die Entscheidung der Gesundheitsregion Südwestfalen, die Themenpatenschaft „Werkstoffe und Techniken für die Gesundheitswirtschaft“ zu übernehmen, um sich aktiv an der Profilierung des Landes NRW zu beteiligen und den interregionalen Austausch zu befördern.

Aus- und Weiterbildung

Stark ausgeprägte Weiterbildungslandschaft

Die Weiterbildungslandschaft im gesamten Bereich der Gesundheitswirtschaft ist in Südwestfalen stark ausgeprägt und umfangreich. Neben den klassischen Angeboten im Pflege- und Therapiebereich existiert eine Vielzahl spezieller Fort- und Weiterbildungsangebote.

Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist die Entwicklung von Maßnahmen und Projekten, um kontinuierlich bedarfsorientiert entsprechende Bildungsangebote anbieten zu können. Nicht zuletzt um eine flächendeckende ortsnahe medizinische Versorgung in Südwestfalen zu erhalten. Neu in diesem Kontext ist eine Verbundweiterbildung, die reibungslose Übergänge von einzelnen Weiterbildungsabschnitten innerhalb der klinischen und ambulanten Ausbildungszeiten auf engem Raum anbietet.

Aber auch die Angebote der in Südwestfalen ansässigen Hochschulen spielen eine wichtige Rolle im Netzwerkgefüge der Brancheninitiative. Gemeinsam mit den heimischen Unternehmen können diese z.B. im Bereich der Medizintechnik und Biotechnologie eine praxisnahe Ausbildung und eine anwendungsorientierte Forschung gewährleisten.

Hohe Lebensqualität für Südwestfalen

Konzepte, Produkte und Dienstleistungen

Demographische und soziostrukturelle Veränderungen werden zukünftig ein noch stärkeres Engagement in den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung und Erhaltung der Lebensqualität erfordern. Südwestfalen besitzt bereits jetzt eine ausgewiesene Kompetenz in diesem Feld. Hier entstehen Konzepte, Produkte und Dienstleistungen, die neue Technologien und soziales Umfeld so miteinander verbinden und verbessern, um die Lebensqualität für Menschen in allen Lebensabschnitten zu erhöhen. Von diesem Kompetenzvorsprung werden die südwestfälischen Unternehmen und Institutionen kurz- bis mittelfristig profitieren.

Rehabilitation und Therapie

Beliebtes Reiseziel für Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen

Der Gesundheitstourismus ist nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in Südwestfalen bereits jetzt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Auch der Masterplan Tourismus NRW konstatiert, dass sich die Region als beliebtes Reiseziel bei Kurgästen und Teilnehmern an Rehabilitationsmaßnahmen ausgezeichnet hat. Jetzt gilt es, das vorhandene Potenzial für verschiedene Zielgruppen frei zu legen und Südwestfalen als therapeutisch, medizinisch und landschaftlich bestens aufgestellte – kerngesunde – Region zu profilieren.